Tantramassagen bei Burnout?

Burnout Burnout

Dass mit Burnout-Symptomen nicht zu spassen ist, das wissen wohl die meisten von uns aus dem Umfeld oder gar aus eigener Erfahrung. Doch wie soll man da wieder heraus kommen, wenn man schon in einen Zustand geraten ist, in dem man …

  • häufig seinen Körper nicht mehr oder nur noch wenig spürt?
  • deshalb nur noch am Funktionieren ist?
  • sich kaum mehr entspannen kann, weil der innere Motor auch in der Freizeit weiter auf Hochtouren läuft?

Welchen Zusammenhang hat eine Tantramassage mit Burnout oder Burnout-Prävention? Da geht es doch primär um Sinnlichkeit und Lust! mögen Sie jetzt denken.

Stimmt! In einer Tantramassage wird die sinnliche Lust als zusätzliche Ressource genutzt und genau da liegt eine ihrer Stärken.

Was ist nun der Unterschied zwischen einer „normalen“ und einer Tantramassage?

Bei einer Tantramassage ist der Fokus, nebst dem Lösen von Verspannungen, hauptsächlich auf der Sinneswahrnehmung und der Präsenz im ganzen Körper – somit bei genau denjenigen Faktoren, die einem beim Burnout immer mehr abhandengekommen sind.

Dadurch, dass Sinnlichkeit und Sexualität ihren Platz haben, muss auch nichts unterdrückt werden (was wieder zu Verspannungen führen würde). Wenn sich in der achtsamen Ganzkörperberührung sexuelle Regungen melden, dann haben diese hier ihren Platz, denn sie gehören zu uns Menschen wie der Hunger und der Durst (auch wenn man uns etwas anderes beigebracht hat).

Zuweilen führt die Massage, die alle Körperzonen mit einbezieht, aber einfach auch in tiefste Entspannung ohne sexuelle Empfindungen. Dieses sinnlich-umfassende Empfangen mit dem Körper ist genauso in Ordnung, denn meine Erfahrung aus der Praxis ist, dass der Körper, mit seiner ureigenen Intelligenz, sich dasjenige holt, was er zur Regeneration braucht (wenn man ihm nicht mit dem Kopf reinfunkt!).

Zusätzlich zu den Berührungen, die eine Komposition aus sanften Streichungen und festeren Massagegriffen sind, wird eine erfahrene Tantramasseurin (oder ein Tantramasseur) den Klienten oder die Klientin aktiv darin unterstützen und auch anleiten, wie u. a. auch mit Hilfe der Atmung die Körperanspannung immer mehr losgelassen werden kann*.

Ausserdem wird es bei einer seriösen Tantramassage ebenfalls darum gehen, zu vermitteln wie man aus dem TUN heraus kommen und sich in ein empfangendes SEIN sinken lassen kann.

Diese neu erlernten Fähigkeiten bilden eine Ressource im Umgang mit dem eigenen Körper und seinen Bedürfnissen sowohl in der Prophylaxe, einem akuten Burnout, wie auch in der Phase der Rekonvaleszenz.

Warum ist nun das Zulassen der sinnlich-sexuellen Energie so unglaublich hilfreich? Weil sie eine enorme Kraftquelle sein kann, die oft brach liegt, wenn man seinen Körper überhaupt nicht mehr spürt. Häufig kann dieser Quell auch nicht mehr angezapft werden. Mit Tantramassagen kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden und dies ermöglicht es, auf dem geschaffenen Boden des eigenen Körperempfindens, wieder mehr Fuss im Alltag zu fassen.

glückliche Frau im Gras liegend

Mit einer guten Vorbereitung, durch eine Synthese aus Coaching und Massage, wird der Klient oder die Klientin an einen Ort geführt, wo er/sie in eine tiefe Entspannung eintauchen kann und aus dieser inneren, sowie äusseren Entspannung heraus, findet sich häufig auch wieder ein Weg zum körperlichen Lusterleben. Dieses neue Gewahrwerden der eigenen lustvollen Resonanzfähigkeit kann eine Tür öffnen, die beim Burnout häufig zugegangen ist:

Die grundsätzliche Freude und die Lust am Leben an sich!

 

* Findet das nicht statt, empfehle ich nach einer anderen Anbieterin Ausschau zu halten.

 

 

Urheber und Quelle Fotos:
Mann mit Kopf auf Laptop: ©SIphotography 89873898 / depositphotos.com
Frau in Wiese liegend: ©Subbotina 12800879 / depositphotos.com

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